Bevor ich also in knapp drei Stunden meine naechste Reise nach Tasmanien antrete, komme ich wohl nicht drum rum doch ein kleines Resumé ueber die vier Tage in Sydney abzugeben. Toll wars. Sydney fuehlt sich sehr viel groeszer an als Melbourne und es gibt ehrlich gesagt einiges mehr zu sehen. Besonders toll an Sydney ist dabei, dass alles in Walking distance, also zu Fusz erreichbar, ist. Ich durfte eine Ballettvorstellung in Sydney miterleben, die unglaublich schoen war. Die Kostueme waren sehr aufwendig und ich finde es bewundernwert, wie die AKteure sich in Ihnen bewegen konnten. Der Saal war komplett ausgebucht und die Besucher dieser Auffuehrung haben die Oper nicht nur als Amusement genutzt, sondern auch um ihre Robe in Szene zu setzen. Der Trend ist Sydney ist klar: Frau muss mindestens zehn Zentimeter Absatz tragen. Lustig dabei ist, wie einige Frauen versucht haben darin zu laufen und dann noch Stuerze ueberspielt haben, es gab also einiges zu sehen und fuer Unterhaltung war auch in den Pausen gesorgt!
Mein Hotelzimmer. Vielleicht sind meine bisherigen Erfahrungen mit Hotelzimmern einfach zu gut gewesen. Es musste also so kommen. Als ich das Sechsbettzimmer betrat und hoffte, dass es nicht ausgelastet ist, springt mir jede Menge Muell und Essen ins Auge. Alles liebevoll und zu sehr interessanten Mustern auf dem Boden verteilt, teilweise auch schon eingezogen. Hmm jammi, wo bin ich hier gelandet? Fuenf Minuten spaeter wagte sich die Reinigungskraft in unser Zimmer und versucht ihre bestes. Spaeter habe ich dann mitbekommen, was die Ursache des Chaos war: eine indische Familie hat eine Woche lang in dem Zimmer gehaust und im wahrsten Sinne des Wortes vom Boden gegessen. Andere Kulturen, andere...naja ihr wisst schon.
Meine Zimmergenossin war eine sehr nette Oestereicherin, die das gleiche Viertagespaket wie ich gebucht hatte und mit der ich viel Spasz in Sydney hatte!
Am ersten Tag haben wir die Stadt zu Fusz erkundet und fuer mich ging es abends in die Oper. Am zweiten Tag gab es dann Sightseeing mit einem Stadttourbus, am dritten Tag ging es zu den Blue Mountains und am letzten Tag schlieszlich mit der Faehre nach Manly. Fuer Einzelheiten verweise ich auf mein Fotoalbum :)
Ich moechte mich an dieser Stelle bei allen Australien entschuldigen fuer das was ich ueber australisches Englisch gesagt oder geschrieben habe. Ich habe in Sydney auf dem Dach unseres Hostels drei Iren(Menschen, aus Irland) kennen gelernt habe. Nachdem diese mir glaubhaft versicherten, dass sie keine betrunkenen Australier sind (Das war meine erste Vermutung, die ich natuerlich laut geaeuszert habe), habe ich die drei nur noch mit offenen Mund angestarrt! Das ist kein Englisch! Als kleiner Tipp fuer alle die, die Probleme haben die jeweiligen Englischakzente auseinander zu halten: Iren klingen wie stinkbesoffene Australier. Naja und sie nuscheln noch. Wie dankbar war ich danach in den Straszen Sydneys australischen Englisch warzunehmen!
Das neue Jahr fing fuer mich dann mit Arbeiten im Buero ab dem 1. Januar an. Ich habe entschieden ordendlich vorzuarbeiten um beruhigt meine Reisen antreten zu koennen. Ich bin bisher sehr froh ueber das was ich gemacht habe und bin mit dem Programmieren eigentlich fertig. Jetzt gilt es "nur noch" das ganze zu testen :) Waehrend die Tests auf den Rechnern im Buero laufen, werde ich meine Studienarbeit weiter schreiben. Ihr braucht euch also keine Gedanken zu machen, ich mach hier schon mein Ding! Nachdem ich heute ein Nachricht von unserem Magdeburger Betreuer Georg erhalten habe, muss ich mir nur die naechsten Tage Gedanken machen, ob ich meine Studienarbeit auf englisch oder auf deutsch verfassen will. Bisher habe ich alles auf englisch geschrieben, mich hier und da aber bei wenig originelle Formulieren ertappt und meine Ausdruckfaehigkeit in englisch als recht begrenzt empfunden. Wenn ich die Arbeit auf englisch verfassen wuerde, wuerden die Gleichen Maszstaebe an sprachliche Richtigkeit und Ausdruckfaehigkeit angesetzte werden als wuerde ich deutsch schreiben. Vielleicht komme ich in den naechsten sechs Tagen endlich in den Genuss einer rein englischen Reisegruppe und damit endlich dazu mein deutschenglisch aufzubessern! Drueckt mir die Daumen!
Nachdem ich einige Tage in unserer kleinen Staubhoehle namens Buero verbracht habe, habe ich es nicht mehr ausgehalten. Wenige Minuten spaeter, habe ich mich mit Reinigungssachen bewaffnet und die Regale meines Vorgaengers richtig ausgemistet. Da ich mich nicht getraut habe, alles weg zu schmeissen, habe ich alle Zettel in eine Kiste gepackt (die jetzt auf Guennis Seite des Bueros steht *g*) und nur die Buecher stehen lassen (Das sieht immer so schoen intelligent aus, ich dachte "neues Jahr, neues Image").
Ich war uebrigens nicht die Einzige, die zu Neujahr die Arbeit wieder aufgenommen hat, alle Supermaerkte in Melbourne hatten am 1.1. bereits acht Uhr geoeffnet. Die Australier haben sich ueber die Feiertage nur einen einzigen Tag Ferien gegoennt, die armen Mitarbeiter!
Eigentlich wollte ichs mir verkneifen, aber ich muss an dieser Stelle doch noch einen Kommentar zum wissenschaftlichen Arbeiten abgeben. Nachdem ich mich in letzter Zeit mit allerlei Papern rumgeplagt hatte, kann ich nun ein teils erschreckendes teils amuesantes Resumé ziehen.
Erschreckend.
Beim TSP (Travel(l)ing Salesman Problem, Problem des Handlungsreisenden) geht es darum eine Tour durch einige gegebene Anzahl von Staedten zu finden, die minimal ist. Darunter kann man sich zum Beispiel auch Touristen vorstellen, die eine bestimmte List von Reisezielen abarbeiten wollen und dabei den kuerzesten Weg zwischen den Reisezielen zuruecklegen moechten. Gesucht ist also eine Reihenfolge von Reisezielen bzw allgemein eine Reihenfolge von Staedten. Dieses Problem ist bisher nicht effizient loesbar, da es gerade fuer viele Staedte zu viele Anordnungsmoeglichkeiten fuer die Staedte gibt.
Hier kommen Heuristiken ins Spiel, dies sind Loesungsstrategien, die keine exkate Loesung liefern, sondern nur eine Naeherung. Das gute an Heuristiken ist, dass sie schneller zu berechnen sind. Schlecht ist jedoch, dass man oft nicht gewaehrleisten kann, dass die gefundene Loesung optimal ist.
Wenn man von einer Instanz des TSP spricht, dann meint man damit zum Beispiel eine Karte mit einigen markierten Staedten und gegebenen Entfernungen zwischen allen Staedten. Das alleine ist nun noch nicht erschreckend, vielmehr das folgende:
Ich hatte ein Paper aus China in dem Wissenschaftler eine Heuristik vorgestellt haben, die sie an einer einigen Instanz des TSP getestet haben. Diese Instanz hatte 30 Staedte. Das ist ein Witz. Das ist wie als wuerde ich sagen, dass ich fuer eine Person schnell ein tolles Gericht zaubern kann, also kann ich es auch schnell fuer 1000 Leute. Das gleiche Paper hat dann mit den Worten abgeschlossen "Unser Verfahren ist besser als ein anderes" (engl."our approach is better than another"). Na klar. einfach besser. Denn es funktioniert ja im kleinen und wurde super getestet! Ich hatte immer so viel Respekt vor all den Genies, die ein Paper veroeffentlicht haben. Nach diesem halben Jahr weisz ich, dass Paper nicht gleich Paper ist!
Andere Paper sind lassen sich gut lesen und man kommt auf die Idee das beschriebene umsetzen zu wollen und fragt den Autor nach dem Quelltext seines Programmes. Hier muss man nun zwei Faelle unterscheiden:
a) Quelltext? Entschuldigen Sie bitte, aber ich habe das Paper vor zwei Jahren veroeffentlich, ich habe den Quelltext nicht mehr auf meinem Rechner. Na klar, die 100 KB mussten einfach runter, ich hatte keinen Speicher mehr. Inzwischen werden einem beim Einkaufen schon 2GB USB-sticks fuer 5 Euro nachgeworfen, ob ich den Typen wohl mal so einen schicken soll?
b) Ja klar, ich habe das Programm im Anhang angefuegt. Nein, da ist nichts. Ich schreibe als eine hoefliche Nachricht. Zweiter Versuche...Programm im Anhang angefuegt. Oehm nein. Also ja, da ist was im Anhang, aber nicht das richtige! Noch eine Mail. Hmm oh das tut mir aber leid, was fuer ein Programm wollten Sie eigentlich? Noch eine freundliche Mail zurueck. Zwischen jeder Mail vergeht natuerlich mindestens ein Tag. Einige Tage spaeter bekommt man dann eine Programmdatei zugeschickt. Keine README-Datei, keine Erklaerung wie das ganze auszufuehren ist. Ich quaele mich also durch das Programm, in der Hoffnung, dass es gut kommentiert ist. Das ist es auch, aber auf italienisch!
Nach diesen Erfahrungen habe ich beschlossen, neben dem Studium zu arbeiten und programmieren zu lernen, denn so will ich nicht enden!
Im Dezember war hier an der Uni Melbourne eine Konferenz, an der mein Supervisor teilnahm und Guenni und ich auch fuer den einen oder anderen Vortrag anwesend waren. Leider war auch dieses Erlebnis ein klein wenig ernuechternd. Viele Redner waren der englischen Sprache nicht maechtig, sodass wir den Vortraegen kaum folgen konnten! Das kostenlose Essen auf der Konferenz war aber ganz toll!
So und nun mal zu den angenehmen Themen.
Sonne. Nachdem wir immer wieder zu hoeren bekommen haben, den kaeltesten Sommer seit sieben Jahren zu haben, lies sich die Sonne endlich oefter blicken. Heute sollen 37 Grad und morgen 40 Grad erreicht werden. Irgendwie bin ich da sehr froh ins kalte Tasmanien entschwinden zu koennen! So ganz geniesen kann man die Sonne hier leider nicht, da Sonne in Australien stark mit Hautkrebs verbunden ist. Letzte Woche am Dienstag war Australientag im deutschen Fernsehen, so habe ich auch durch meine Mutter erfahren, dass in zehn Jahren jeder zweite Australier an Hautkrebs leiden soll.
Drum habe ich mich gestern dann auf den Weg in die Stadt gemacht um die Apotheke meines Vertrauens (Ich habe die Apotheke aus irgendeinem Grund nicht mehr aufsuchen wollen...die Blicke haben mich wohl doch zu sehr gestoehrt) aufzusuchen. Haben Sie auch Sonnencreme mit SPF 50+? Nein, sowas gibt es hier in Australien nicht, meinte die Frau freundlich. Ich habe natuerlich nachgehakt und ihr erzaehlt, dass es in Deutschland 50+ gaebe. Sie hat dann behauptet, dass 30+ hier in Australien zu 50+ in Deutschland aequivalent waere, ohne auch nur irgendeinen Dunst zu haben was bei uns 50+ heiszt. Sie hat noch einmal betont, dass das hoechste in Australien 30+ waere, was ich nach dem bisher Gesehenen und Gehoerten nur bestaetigen kann. Sie meinte, dass 30+ auch absolut ausreichend waere. Ich ging in dei Offensive. Ich habe ihr erzaehlt, dass ich braun geworden bin, obwohl ich mich eingeschmiert habe. Drum waere es dann nicht mit 50+ in Deutschland vergleichbar, da das wirklich ein Sonnenblocker waere. Sie meinte dann, dass die Sonne hier in Australien sehr viel intensiver waere. Ich habe dann als Einwand gebracht wieso es dann keinen hoeheren Lichtschutzfaktor gaebe. Sie hat noch ein paar Mal nach Luft geschnappt und ich habe mich dann schnell verabschiedet. Immerhin werde ich zwei Wochen im Februar also an einen der heiszesten und sonnenintensivsten Monate an der Ostkueste drauszen verbringen, da wuerde ich mich schon lieber gut geschuetzt fuehlen!
Vorgestern habe ich mir die Laune von der Sonne nicht vermieszen lassen und bin nach St Kilda zum Beachen an den Strand gegangen. Anfangs war der Wind noch ganz annehmbar (nur mit starken Wind in Deutschland vergleichbar), doch gegen abends hin, wurde es dann so stark windig, dass ich im 45 Grad Winkel zum Feldbegrenzungslinie Angaben gemacht habe! Es war ein sehr schoenes Gefuehl durch den von vielen Muschelresten durchzogenen Strand zu robben und ich hoffe sehr, dass sich bald wieder Leute zum Beachen zusammenfinden!
Immernoch beim Thema Sonne, komme ich auf ein Naturereignis der besonderen Art zu sprechen. Nach einem gemuetlichen Kopf-frei-Spaziergang ueber den Campus gucke ich gen Sonne und denke ich sehe nicht richtig: Ein Regenbogen um die Sonne!
Ich habe dann Guenni geholt und versucht das ganze mit meiner Digitalkamera zu erfassen! Gab es da nicht irgendetwas von wegen Goldtop am Ende des Regenbogens? Angesichts der Kreisform des Regenbogens fuehle ich mich da etwas ueberfordert! Naehere Infos und bessere Bilder dazu gibt es unter: http://www.komonews.com/weather/faq/4308372.html
Die Sonne hat auch ihr gutes: endlich startet die Fruechtezeit! Leckere herrliche reife Erdbeeren, Heidelbeeren, Melonen..und nun auch zu erschwinglichen Preisen!
Ich denke, dass ich nun genug zur Sonne geschrieben habe *g*, weiter gehts mit:
Tasmanien :D
In 90 Minuten werde ich vom Airport-shuttle abgeholt, wuenscht mir eine schoene Reise! Der Link zum 5-Tages-Trip ist hier:
http://www.peterpans.com/catalog/product_info.php?cPath=158&products_id=6382&osCsid=s5vkbdc45l3a76gofrkpnmvnc7
Ich habe mir gestern einen 16er Pack Batterien gekauft, kein tasmanischer Teufel kann mir uns meiner Kamera nun mehr entkommen!
Fuer alle die sich jetzt noch fragen ob ich gesund und munter bin: Ich habe alle meine Geschlechtskrankheiten ueberwunden, keinen Sonnenbrand und pass auf mich und die Haie auf!
In diesem Sinne,
bis bald mal wieder :)
Julia
5 Kommentare:
Ich persönlich finde folgendes Buch bezüglich Sprachfertigkeit im Englischen recht interessant:
Style: Toward Clarity and Grace (Chicago Guides to Writing, Editing, and Publishing) by Joseph M. Williams
Vielleicht kannst du es mal in einer ruhigen Minute in einer Bibliothek anlesen.
Wünsch dir viel Spaß und Gruß
Kegel
Hi Julia,
da war ja mal für jeden etwas dabei. Ich werde Angesichts der Tatsache, dass ich morgen einen Vortrag halten muss, mal die Gelegenheit nutzen, um mich weiter von den Vorbereitungen drücken zu können.
Ja das mit den Papern kann ich nur nachvollziehen. Irgendwer wollte mir mal einreden, dass ein Paper immer erstmal einen Reviewprozess durchmachen muss, aber so richtig mag man das bei einigen nicht glauben. Auch was die Qualität der Vorträge auf Konferenzen angeht, brauchen wir uns als Studenten wohl nicht verstecken. Seitdem ich einen Vortrag über Bildspam gehört habe, wo der Redner im gebrochenen Englisch versucht hat klar zu machen, dass man an der Dateigröße Bildspam erkennen kann, bin ich mit meinen Erkenntnissen und Fazits sehr zu frieden.
Du hast den kältesten Sommer? Na dann pass mal auf. Denn ich habe hier den kältesten Winter seit über 15 Jahren und länger. Viele reden davon, dass es der kälteste Winter ist, seitdem sie hier wohnen. Entweder verarschen die uns, oder wir haben wirklich so ein Glück. :)
Kennst du das auch? Du machst eine sensationelle Entdeckung. Etwas, was du dein ganzes Leben noch nie gesehen hast und plötzlich scheint es für jeden das normalste auf der Welt zu sein? Ich habe nämlich jüngst in Deutschland meinen ersten kreisförmigen Regenbogen überhaupt gesehen und war von diesem Schauspiel gleichermaßen fasziniert, als auch tief nachdenklich gestimmt. Denn, ja, was ist dann mit dem Goldtopf? Und wenn wir den Goldtop als wahr annehmen: Bedeutet dies dann, dass ein Kreis doch einen Anfang und ein Ende hat?
In diesem Sinne. Freu mich schon auf den nächsten Reisebericht dann wieder in ca. 4 Wochen. ;) Gruß, Gruß aus dem tauenden Vancouver.
PS. Mich überrascht wirklich, dass sich Häuptling Dickelippe noch mal in eine Apotheke getraut hat... (und dabei diesmal auf ganz andere Weise einen auf dicke Lippe gemacht hat)
Achso und ähm. Sicherlich nicht ganz so treffen für der Tipp vom Kegel, aber falls du dich doch wie ich dazu entscheiden solltest, auf Deutsch zu schreiben: Hier ein paar Tipps zum Schreiben auf Deutsch. Sicherlich nicht immer auf eine Studienarbeit anwendbar, aber doch ein paar sehr gute Gedanken.
homepages.fh-giessen.de/~hg11260/mat/schreibmuster.pdf
Viel Spaß auf Tasmanien, meiner Lieblingsinsel :-D
Bei mir hat das Anziehen entsprechender langärmliger Bekleidung deutlich besser geholfen als Sonnencreme, auch wenn mir die 30+ ausgereicht hat. Außerdem hatte ich mir in Melbourne beim Tennis (zuschauen) den schlimmsten Sonnenbrand meines Lebens geholt -- im vermeintlichen Schatten.
Hier übrigens meine Studienarbeit, die ich in Melbourne gebastelt habe.
VG,
Georg.
Hallo Julia,
willkommen in der Welt des wissenschaftlichen Arbeitens ! ;)
In Japan habe ich ähnlich furchtbare Erlebnisse mit den Englischkenntnissen erlebt, bei der PhD noch nicht mal die einfachsten Nachfragen zu Vorträgen verstanden haben.
Wenigstens hat meine Anwesenheit dort im Lab dafür, das sie ihre wöchentlichen Vorträge mit englischen Handouts versehen mussten ("I have made cat. Problematic has.")
Eine Freundin von mir arbeitet in einem renomierten Informatikinstitut in Calgary, und die sind wenigstens so selbstkritisch, das sie einen professionellen Softwareentwickler einstellen, da sie ihren eigenen Code nicht mehr verstehen.
Aber nach meiner Erfahrung als Programmierer und Systemingenieur in der freien Wirtschaft kann ich sagen, das es um die Codequalität vieler teuer verkauften Produkte auch nicht besser steht.
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